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Merkur am Morgenhimmel über und unter Wolken |
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Der
Natriumschweif des Planeten Merkur war eines der wichtigsten
Beobachtungsziele der Astroexkursion von Bernd Gährken und mir nach
Süd-Spanien im Dezember 2025. Bernd hatte Merkurs Natriumschweif
bereits 2023
erfolgreich beobachten können; nun sollte zum berechneten Optimum
seiner
Sichtbarkeit am Morgenhimmel eine Folgebeobachtung gemacht werden.
Der Planet Merkur besitzt extrem dünne
Atmosphäre, dünner als jedes vom Menschen herstellbare Vakuum. Sie
enthält u.a. Wasserstoff und Helium, die vom Sonnenwind eingetragen
werden, sowie Sauerstoff, Natrium und Kalium. Die Gesamtmasse der
Merkuratmosphäre beträgt nur 1.000 kg! Durch den Sonnenwind, den Strom
geladener Teilchen, die die Sonne ausstößt, wird das Natrium der
Merkuratmosphäre in Form eines Schweifes in den Weltraum ausgestoßen,
ähnlich dem Plasmaschweif eines Kometen. Dass der Planet Merkur einen
Natriumschweif haben müsste, wurde in den 1980er Jahren anhand von
Modellrechnungen postuliert. Erstmals beobachtet wurde er aber erst im
Jahr 2001.
Unsere Beobachtungen machten wir in sieben aufeinanderfolgenden Nächten
vom 6. bis 12.12.2025, jeweils zwischen 06:30 und 07:15 Uhr. Ich setzte
hierzu meinen 80/480 mm Apo mit einer Sony a7S ein.
> Bild in nativer Auflösung
> Merkurs Natriumschweif
> Instrumentierung
> Bernds Website
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| Aufnahmeort |
Tetica, Spanien, 1.960 m
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| Datum |
12.12.2025
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| Uhrzeit |
06:37 MEZ
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| Optik |
Canon FD 4/200 mm Teleobjektiv
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Montierung
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Vixen GP
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| Brennweite |
200 mm
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| Blende |
4.8
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| Kamera |
Sony Alpha 7S
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| Format |
35,4 x 23,5 mm |
| Skalierung |
3,6:1 |
| Filter |
-
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| Programme |
Photoshop 2025
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Empfindlichkeit
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ISO 3.200
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Belichtungszeit
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10 s
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